Unsere Bautätigkeiten

Unsere Bautätigkeiten

Das Jahr 2016 war ein Jahr grosser Bautätigkeit. Nachfolgend einige Highlights der gesamten Insel Gruppe:

Campus Inselspital Bettenhochhaus: Einbau von drei Herzkatheterlabors

Im Bettenhochhaus C Nord entstanden neue Räumlichkeiten für den Einbau von drei Herzkatheterplätzen. Der invasiven Kardiologie stehen nun modernste Geräte für sämtliche Techniken der invasiven kardialen Diagnostik sowie der interventionellen Therapie zur Verfügung. Mit dem Abbruch der alten Herzkatheteranlagen wurde die dritte und letzte Etappe eingeleitet.
In die neuen Räumlichkeiten wird ab dem ersten Quartal 2017 die kardiologische Poliklinik einziehen. Dank der Neugestaltung kann durch effizientere Prozesse einerseits die Wirtschaftlichkeit verbessert und andererseits die Behandlungsqualität und das Wohl der Patienten gesteigert werden.

Neugestaltung Eingangshalle Bettenhochhaus

Der Haupteingang mit dem neuen Vorplatz ist die Visitenkarte des Inselspitals. Die alte Eingangshalle wurde zu einem modernen, optisch ansprechenden Empfang mit einer Lobby im Erdgeschoss umgebaut. Die baulichen Anpassungen tragen der künftig wachsenden Zahl an Personen und Patienten Rechnung.

Neubau Baubereich 12, Rückbau Ludwig- und Haller-Haus – Modulbau und viele Umzüge

Im sogenannten Baubereich 12 entsteht das neue Hauptgebäude des Inselspitals, wo das Schweizerische Herz- und Gefässzentrum, die Zentren von verschiedenen Fachkliniken sowie Pflegestationen realisiert werden. Der moderne Bau wird das heutige Bettenhochhaus und den Polikliniktrakt 2 ersetzen. In diesem Zusammenhang musste 2016 auch das geschichtsträchtige Ludwig-Haller-Haus weichen.

Für die Freistellung des Baubereichs 12 wurde bereits 2015 mit den Planungsarbeiten begonnen, die im vergangenen Jahr massgeblich vorangetrieben werden konnten. Dafür notwendig waren Umsiedlungen von Fachteams aus verschiedenen Standorten in die neu gemieteten Flächen an der Schwarztorstrasse 96 inklusive Reorganisation der Belegung an der Effingerstrasse 7 (total 315 Umzüge). Diese Umsiedelungen konnten im Frühling abgeschlossen werden. Die Orthopädie vollzog ihren Umzug aus dem Polikliniktrakt 2 in die neu bereitgestellten Räume im INO (Intensiv-, Notfall- und Operationszentrum) E im Herbst.

Für die Erstellung eines Modulbaus neben dem INO mit ca. 4 000 m2 Fläche erfolgte der Baustart am 20. September 2016.

Das im 2017 fertiggestellte Gebäude beinhaltet Untersuchungs- und Behandlungsräume sowie Büroräumlichkeiten für den Poliklinikbetrieb. Die gesamten Rochaden zur Befähigung des Baubereichs BB12 umfassen den Umzug von rund 1 000 Arbeitsplätzen.

Instandsetzung Kinderklinik

Neben den Instandsetzungsarbeiten erfolgten auch betriebliche Optimierungen. So konnte beispielsweise der Wartebereich für Patienten vom Arbeitsbereich fürs Personal dank den neuen beidseitigen Zugängen für die Röntgenräume getrennt werden. Ab Sommer 2016 wurde schwergewichtig das Notfallzentrum für Jugendliche und Kinder in Angriff genommen: Das grössere Raumangebot (13 Einzelkojen, Isolationszimmer, Beobachtungsstation, Schockraum und Röntgendiagnostik) gewährleistet die optimale Versorgung der stetig ansteigenden Anzahl der jungen Notfallpatienten. Dank flexibel nutzbarer Räumlichkeiten werden die Patientenprozesse optimiert. Das Zentrum erhält viel Tageslicht und ist rund um die Uhr geöffnet. Die Eröffnung erfolgte im Frühling 2017.

Vornutzung Frauenklinik

Für das künftige Organzentrum wurden die Aushubarbeiten im 2016 abgeschlossen und es wurde mit den Rohbauarbeiten begonnen.
In einer 1. Phase dient das Gebäude ab 2018 für die Unterbringung der Frauenklinik.

Intensivbehandlungs-, Operations- und Notfallzentrum: OP mit Bildgebung

Mit der Umsetzung des Projektes ergibt sich die Chance, erstmals in der Schweiz einen interdisziplinären Operationsbereich mit allen Bildgebungstechniken zu bauen. Die Inbetriebnahme erfolgte im Februar 2017.

Optimierung Kernprozesse Anna-Seiler-Haus

Die Bettenstationen der Akut-Neuro-Rehabilitation wurde aus Kapazitätsgründen um acht Einzelzimmer erweitert. Die Elektroinfrastruktur im Urologie-OP wurde saniert und erfüllt nun die neuen gesetzlichen Vorschriften. Zur Optimierung der internen Prozesse wird ausserdem die Urologie-Tagesklinik vom U1 in das 3. Obergeschoss verlegt. Die Inbetriebnahme der umgesetzten Massnahmen erfolgte im Januar 2017

Neubau sitem-insel AG

Im Baubereich 13 erfolgte der Abbruch Pavillon 52, damit ab Dezember 2016 mit den Aushubarbeiten für den Neubau begonnen werden konnte. Auf 12 450 m2 Nettofläche entsteht ein Schweizerisches Zentrum für Translationale Medizin (Übergang von neuen Erkenntnissen und Produkten in die klinische Anwendung), welches im Winter 2018/19 in Betrieb genommen wird.

Spital Aarberg: Sanierung OP und Behandlungstrakt

Nach Abschluss der Umbauarbeiten des Behandlungstraktes Ende 2015, wurde 2016 das Erdgeschoss im Altbau des Spitals Aarberg umgebaut. Im hinteren Teil des Geschosses befindet sich der neue Notfall mit einem Schockraum, vier Kojen und allen notwendigen Nebenräumlichkeiten. Im vorderen Bereich sind neu zwei Endoskopieräume, Multifunktionsräume, die Leitung des Notfalls sowie die Hausarztnotfallpraxis Hans+ platziert. In der Mitte entsteht bis im Frühjahr 2018 der neue Notfalleingang mit einer Vorfahrtsrampe für die Rettungsdienste und private Notfälle.

Spital Münsingen: Umbau und Dachsanierung Gebäude «Altbau»

Im Gebäude «Altbau» erfolgte ein erster Schritt Richtung Praxiszentrum. Durch verschiedene kleinere Eingriffe vom Untergeschoss bis ins erste Obergeschoss wurde Platz geschaffen, um im zweiten Obergeschoss eine grosszügige Frauenpraxis für drei neue Belegärztinnen zu erstellen.

Zudem wurde die notwendige energetische Dachsanierung für den Einbau von Dachflächenfenstern genutzt. Diese ermöglichen, in einem weiteren Ausbauschritt 2017, das Dachgeschoss für rückwärtige Dienste auszubauen. So sollen in den unteren Geschossen weitere Räume für Praxistätigkeiten zur Verfügung stehen.

Spital Riggisberg: Aufbau Neurorehabilitation

Der Umbau für die Universitäre Neurorehabilitation Riggisberg  konnte auf Ende August erfolgreich abgeschlossen werden. Ab September wurde der Betrieb mit den ersten Rehabilitationspatienten aufgenommen, welcher bis Sommer 2017 schrittweise auf die maximal 36 Reha-Betten ausgedehnt wird.

Spital Riggisberg: Umbau Küche

Mit dem Umbau der Küche konnte die Produktionskapazität so weit erhöht werden, dass das Spital Riggisberg nun auch die rund 50 Bewohnerinnen und Bewohner und die Mitarbeitenden des benachbarten Wohnheims Riggishof kulinarisch versorgen kann.