Universitätsklinik für Rheumatologie, Immunologie und Allergologie

Universitätsklinik für Rheumatologie, Immunologie und Allergologie

Kontakt

Inselspital
Universitätsklinik für Rheumatologie, Immunologie und Allergologie
CH-3010 Bern

Kliniksekretariat
(allgemeine Auskünfte, ärztliche Berichte, Untersuchungsberichte)
Montag–Freitag
09.00–11.00 Uhr / 14.00–16.00 Uhr
Telefon +41 31 632 34 49
Fax +41 31 632 80 18

Webseite

Prof. Dr. med. Arthur Helbling Leitender Arzt und Leiter Allergologie
PD Dr. med. Daniel Aeberli Leitender Arzt
Christa Mermod Leiterin Pflegedienst
Prof. Dr. med. Peter Villiger Direktor und Chefarzt
Prof. Dr. med. Michael Seitz Stv. Chefarzt
Prof. Dr. med. Burkhard Möller Leitender Arzt
Prof. Dr. Martin Bachmann Leiter Bereich Immunologie
Dr. phil. nat. Monique Vogel Stv. Leiterin Bereich Immunologie
PD. Dr. med. Frauke Förger Leitende Ärztin
Prof. Dr. med. Stephan Reichenbach Leitender Arzt

Highlights

  • Erste randomisierte, doppelblinde und plazebo-kontrollierte Phase-2-Studie zum Nutzen von Tocilizumab in der Induktions- und Erhaltungstherapie bei Riesenzellenarteritis im LANCET 2016; 387: 1921-7 publiziert
  • Beginn einer interdisziplinären Diagnostikstudie bei Riesenzellenarteritis zum Vergleich der Sensitivität und Spezifität von MR-Angiographie, PET-CT und A.temporalis-Biopsie
  • Prof. Dr. med. Stephan Reichenbach zum Titularprofessor befördert

Fachgebiete

Dies ist die erste doppelblind randomisierte Phase-2-Studie, welche die therapeutische Wirksamkeit des IL-6 Hemmers Tocilizumab bei Patienten mit einer Riesenzellenarteritis zeigt. Eine aktuell abgeschlossene US-basierte Multizenterstudie stützt unsere Ergebnisse. Mit der Auswertung weiterer serologischer und radiologischer Daten hoffen wir, prognostische Marker zum Krankheitsverlauf zu gewinnen.

Wegen der schlechten Sensitivität der Temporalisbiopsie als bisheriger diagnostischer Goldstandard bei Riesenzellarteritis rücken moderne bildgebende Verfahren immer mehr in den Vordergrund. Zur Klärung der Frage, welches Verfahren zielführend ist, haben wir eine prospektive, monozentrische Korrelationsstudie initiiert. Dabei werden innerhalb von vier Tagen eine MR-Angiographie von Kopf, Thorax und Abdomen, PET/CT und Temporalisbiopsie durchgeführt. Die Studie ist derzeit offen für die Rekrutierung.